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Äusserer Körperbau
unserer Honigbiene

 

Sammeln
Die Beine einer Biene dienen nicht nur der Fortbewegung sondern auch zum Futtersammeln, denn sie besitzen einen besonderen Bau zum Transportieren von Blütenpollen. An der Aussenseite der breiten „Schiene“ jedes Hinterbeines befindet sich eine Vorrichtung, die den Blütenstaub festhält, das sogenannte Körbchen. Seine Oberseite ist glatt, leicht muldenförmig vertieft und von einem Kranz langer, nach innen gekrümmter Haare eingefasst. Der Pollen wird mit Nektar befeuchtet, danach in das Körbchen geladen und von den Haaren an seinem Platz gehalten. Bienen, die mit Pollensammeln beschäftigt sind, sind sofort an den auf ihre Hinterbeine geladenen auffälligen Klümpchen leuchtend gefärbten Blütenstaubs (den sogenannten "Höschen") zu erkennen. Die Körbchen werden auch benutzt, um Propolis (Kittharz) zu transportieren, das von klebrigen Baumknospen. gesammelt und beim Ausbau des Bienenstocks verwendet wird.
Stechen
Der Stachelapparat liegt versteckt in einer besonderen Stachelkammer am Ende des Hinterleibs. Der Stachel selbst besteht aus zwei mit Widerhaken versehenen Stechborsten und der Stachelrinne. Beide greifen ineinander, um eine Giftkanüle innerhalb des Wehrstachels zu bilden. Das Bienengift wird in einer Giftdrüse gebildet, die sich zu einer Blase erweitert, in der das Gift gesammelt wird. Wenn die Biene sticht, treibt sie Gift in die Kanüle und die scharfen Stechborsten werden in die Haut des angegriffenen Tieres gestossen. Wenn die Biene versucht ihren Stachel aus fester Haut zurückzuziehen oder der Feind versucht eine stechende Biene abzustreifen, sorgen die Widerhaken an den Stechborsten dafür, dass der Stechapparat verankert bleibt. In Folge dessen stirbt die Biene.